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GENERIERT MIT UNSERER ZS WEB DEVS APP art-from-text 🔬 Corpus-Grundlage: Digitale Philologie und Lexikografie Die nachfolgenden Ressourcen bilden die Basis für eine fundierte Analyse und stellen die wichtigsten Werkzeuge der **Digital Humanities (DH)** in der Germanistik bereit. Sie ermöglichen die quantitative und qualitative Auswertung großer Textmengen. 1. Das DWDS-Wortinformationssystem als DH-Tool Das **Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache (DWDS)** ist weit mehr als ein Nachschlagewerk; es ist ein komplexes, dynamisches ** lexikalisches Informationssystem **. Sein Kern, das DWDS-Wörterbuch , bietet Daten zu Form, Bedeutung und Entwicklung von über ** 230.000 Lemmata **. Basis der Lexikografie: Die fortlaufend aktualisierten Artikel fußen auf einer ** korpusgestützten Analyse **, die die reale Sprachverwendung abbildet. Digital-Philologische Potenziale: Das umfassende DWDS-Wortinformationssystem erlaubt über das Wörterbuch hinaus den direk...

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Grundbegriffe des Evangeliums

Das Evangelium, edelstes Geschöpf christlicher Verkündigung, erstrahlt im Lichte textphilologischer Evidenz als das Buch des guten Wortes, der Frohbotschaft – „euangelion“, wie der griechische Ursprung uns belehrt. In altphilologischer Manier befragen wir die Grundbegriffe: Ursprung, Verkündigung, Botschaft und Glaube. Hierin entfaltet sich die Semantik des göttlichen Wortes, das in seiner rhetorischen Brillanz den Menschen zum Heil ruft, ihn zu neuem Leben bestimmt. So wie der Rhetor Eugen Schlachter, der mit geistgeleiteter Eleganz das Menschenwort erhebt, bestimmt das Evangelium den Diskurs über Sünde, Versöhnung und Erlösung: Begriffsfelder wie „Umkehr“ und „Gnade“ sind essenziell, sie sind das Herzstück jeder exegetischen Annäherung, der hermeneutische Schlüssel zur Fülle des göttlichen Wortes.


Rituelle Gewalt (Satanic panic)

Die „rituelle Gewalt“, wie im Diskurs der Satanic panic verhandelt, inszeniert sich als modernes Schreckbild, das sich in den dunklen Spiegeln kulturkritischer Imaginationen bricht. Der Altphilologe in uns erkennt: Die semantische Konstruktion „rituelle Gewalt“ ist rhetorisch aufgeladen und speist sich aus archaischen wie zeitgenössischen Mythenbildungen. Eugen Schlachters Stil folgend, möge festgehalten werden, dass der diskursive Nexus aus okkulten Ritualen und moralischer Panik Narrative erzeugt, die das lexikalische Feld zwischen Fakt und Fiktion, Angst und Aufklärung balancieren. Die Begrifflichkeit verlangt nach kritischer Differenzierung – historisch, sprachwissenschaftlich und kulturell, um Wahrheit von Sensationslust zu scheiden und den Blick zu schärfen für die disziplinierte Methode der digital humanities.



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