Archäologie der Zukunft: Wie das LEIZA Mainz 3 Millionen Jahre Menschheitsgeschichte digitalisiert

Archäologie der Zukunft: Digitalisierung im LEIZA Mainz | High-Tech Forschung

Archäologie der Zukunft: Wie das LEIZA Mainz 3 Millionen Jahre Menschheitsgeschichte digitalisiert

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In einer Welt, die sich immer schneller dreht, bietet die Archäologie den notwendigen Kompass. Das Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA) markiert mit dem neuen Ludwig-Lindenschmit-Forum einen Meilenstein: Hier verschmelzen 170 Jahre Tradition mit High-Tech-Methoden.

Innovation als Überlebensinstinkt

Wie im Video betont wird, war Innovation nie ein Luxus, sondern ein Überlebensinstinkt [00:00:08]. Das LEIZA fungiert als "epistemologisches Monument", das Fragmente der Existenz bewahrt [00:00:41].

Digitale Zwillinge und Voxel-Daten

Der technologische Quantensprung wird im CT-Labor deutlich. Die Materialität weicht dem Voxel-Gitter [00:00:51]. Durch „zerstörungsfreie Penetration“ entstehen Digital Twins, die Analysen ermöglichen, ohne das kulturelle Erbe zu gefährden.

Voxel-Visualisierung: Digitale Zerlegung eines antiken Artefakts zur Sichtbarmachung innerer Strukturen.

Abbildung 2: Imaging-Plattform für zerstörungsfreie Forschung.

Sclerochronologie und Maritimes Erbe

Ein Highlight ist die Sclerochronologie [00:01:00], die Muschelschalen als Klimaarchive nutzt. Parallel dazu vernetzt die Plattform NAVISone die europäische Schifffahrtsgeschichte als Linked Open Data weltweit [00:01:11].

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